Dauerhafte Haarentfernung

 

Unerwünschte Haare –  nur ein kosmetisches Problem?

 

Häufig ein Tabu-Thema, werden unerwünschte Haare nicht selten verschwiegen. Ungeachtet der Tatsache, dass ein zu starker Haarwuchs zu erheblichen psychischen Belastungen der Betroffenen führen kann, wird dieses Problem oft als kosmetisch angesehen. Dies ist jedoch falsch, da ein vermehrter Haarwuchs auch Hinweis auf eine abklärungsbedürftige Krankheit sein kann. Verstärkte Körperbehaarung kann sich als Hypertrichose oder als Hirsutismus zeigen:  

 

Hypertrichose ist gekennzeichnet durch stärkeres Haarwachstum als es dem entsprechenden Körperteil, Alter oder Geschlecht entspricht. Dieses Haarwachstum ist von männlichen Sexualhormonen (Androgenen) unabhängig. Da das normale körperliche Behaarungsmuster individuell sehr stark variiert, ist die Abgrenzung von normalem Haarwuchs und Hypertrichose oft nicht scharf. 

 

Hirsutismus bezeichnet die verstärkte Behaarung der Frau entsprechend dem männlichen Behaarungsmuster. Dabei kommt es unter dem Einfluss von Androgenen bei Frauen zu einer vermehrten Behaarung von Oberlippe, Kinn und Wangen (Damenbart), Oberschenkeln, Brust und Unterbauch. Hier kann nach fachärztlicher Abklärung der Ursachen eine hormonelle Therapie mit Anti-Androgenen hilfreich sein. 

 

Haarentfernung – eine glatte Sache

Besonders bei Frauen halten die meisten Kulturen eine glatte haarlose Haut am Körper für ästhetisch erstrebenswert. Nur bei den wenigsten hat die Natur es jedoch so eingerichtet.

 

Methoden wie Bleichung, Rasur, Auszupfen oder Wachsepilation führen jedoch nur zu kurzfristiger, vorübergehender Haarreduktion. Darüber hinaus sind sie meist schmerzhaft, haben oft Nebenwirkungen wie Reizungen und Allergien zur Folge, sind auf Dauer teuer oder führen sogar zu verstärktem Haarwuchs. 

 

Das muss nicht mehr so sein! 

 

Haarentfernung mit dem Laser

Bei dieser Methode werden die Haarfollikel durch intensive Lichtimpulse in der Wachstumsphase so zerstört, dass ein Nachwachsen der Haare für Jahre unterbunden ist. Die hohe Energiedichte des Laserstrahls wird dabei nur an Strukturen abgegeben, die seine spezielle Wellenlänge aufnehmen (absorbieren). Weil sich ein dunkelpigmentiertes Haar von seiner hellen Umgebung unterscheidet, kann die Haarwurzel selektiv geschädigt werden (sog. selektive Photothermolyse), während die Haut unbeschädigt bleibt. So braucht man nicht auf jedes einzelne Haar zu zielen, sondern kann mit dem Laserkopf schrittweise flächenhaft behandeln.

 

Die umliegende Haut wird dabei nicht beeinträchtigt und durch den Laserkopf von oben gekühlt. So dringt zwar das Licht in die tieferen Hautschichten, wird aber nicht als unangenehm empfunden.

 

Wie oft wird die Laserbehandlung durchgeführt?

Da bei jeder Sitzung nur ein Teil der Haarwurzeln ausreichend geschädigt wird, sind für ein dauerhaft befriedigendes Resultat mehrere Epilationssitzungen notwendig. Anzahl und Abstand richten sich nach den zu behandelnden Arealen sowie der Menge der zu entfernenden Haare.

 

Gute Erfolge erzielen wir mit der Behandlung an

  • den Beinen
  • unter den Achseln
  • in der Bikinizone
  • am Rücken
  • im Gesicht

Am besten geeignet sind hellhäutige Personen mit dunklen Haaren; ergraute oder weiße Haare lassen sich durch Laser-Epilation nicht befriedigend behandeln, da sie kein dunkles Pigment enthalten.

 

Wichtige vor- und nachbereitende  Maßnahmen:

4 Wochen vor und nach der Therapie keine Bräunung der Haut durch Sonne oder Solarium.

 

Haare nicht auszupfen oder mit Wachs epilieren, sondern nur rasieren.

 

Die Kosten für eine Haarentfernung werden in der Regel nicht von den Krankenversicherungen übernommen. Die Kosten für diese privatärztlichen Leistungen klären wir vor der Behandlung selbstverständlich mit Ihnen ab.   

 

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne!